31. Januar 2017: Hospitation und Team-Teaching in IVK

Es ist seit dem letzten Bericht viel passiert…

Ich war an einer Berufsschule und habe dort eine Klasse mit jugendlichen Geflüchteten besucht. Die Klasse bestand aus 8 bis 12 Schüler/innen. Ich konnte leider aus zeitlichen Gründen nur am Deutschunterricht teilnehmen. Dieser fand immer Montags von 9:45–12:30 Uhr statt. Die Schüler/innen hatten auch andere sehr interessante Unterrichtfächer, eines davon bezog sich auf die Integration und das Zurechtfinden in Deutschland, leider passte dieses nicht in mein Zeitfenster.

Die Schüler/innen waren sehr offen und haben mich sofort akzeptiert. Einige von ihnen kannte ich bereits aus der Vergangenheit, da ich beruflich an dieser Schule einmalig an zwei Tagen als Vertretungslehrerin tätig war. Es gab sowohl Jungen als auch Mädchen in der Klasse. Die Schüler/innen sind zwischen 16 und 19 Jahre alt.

Ich bin zufrieden und erfreut mit den Aufgaben, die ich dort machen durfte. Zum einen habe ich den Unterricht beobachtet, mir Notizen über die Unterrichtsgestaltung und das Lernverhalten der Schüler/innen gemacht und zum anderen war ich selbst an einem Mittag für eine Unterrichtstunde allein mit den Schüler/innen. Die Schüler/innen sollten einen Text schreiben, worin sie ihr schönstes Erlebnis – irrelevant, ob in der Heimat oder in Deutschland – berichten sollten. Einige der Schüler/innen schrieben ihre persönlich schönsten Erfahrungen oder Ereignisse, andere widmeten sich weiteren Aufgaben. Ich ging von Schüler/in zu Schüler/in und korrigierte bei Bedarf die Texte, half ihnen bei allgemeinen Fragen und versuchte dabei für mich selbst zu analysieren, wie man ihnen beim Erlernen der Sprache helfen kann.