Schwerpunkt: Social Media und Engagement (BBE-Netzwerk)

Fischer/ Rulsch/ Rück: Digitales Engagement wird immer wichtiger

Bedeutung und Herausforderungen digitalen Engagements sind das Thema des Gastbeitrages von Julian Fischer, Bereichsleiter Ideenförderung bei Wikimedia Deutschland e.V., sowie von Martin Rulsch und Nicolas Rück, ebenfalls bei Wikimedia Deutschland tätig. Anhand der Bewegung für Freies Wissen stellen sie die Leistungskraft und Reichweite digitalen Engagements dar. Zugleich stellen sie dar, wie wenig über das Besondere digitalen Engagements bekannt ist und welche Herausforderungen etwa im Bereich der Anerkennung bestehen. Ihre Forderung: »Es ist an der Zeit, dass das digitale Engagement stärker in das Bewusstsein von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft rückt.«

Gastbeitrag von Julian Fischer, Martin Rulsch und Nicolas Rück (PDF, 158 kB)

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Jähnert: Digitale Engagementwelten im FWS 2014

Internet, Social Media und Online-Volunteering als Gegenstände im Deutschen Freiwilligensurvey 2014 sind das Thema des Gastbeitrages von Hannes Jähnert, seit acht Jahren in seiner Freizeit Engagementblogger unter anderem mit dem Schwerpunkt Online-Volunteering. Da ihm die Hauptaussagen zu spärlich ausfallen, nutzt er die bereitgestellten Mikrodaten für eine genauere Betrachtung. Dabei argumentiert er, dass einzelne geäußerte Überlegungen im Hauptbericht nicht mehr stimmen, wenn man die Alterskohorten nicht in vier, sondern in dreizehn Kohorten zusammenfasst. So kommt er zu dem Befund, »dass der Bericht zur Internet- und Social Media Nutzung im Freiwilligensurvey nur sehr kurz gefasst, oberflächlich und unvollständig ausfällt.«

Gastbeitrag von Hannes Jähnert (PDF, 222 kB)

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Kusterer: Bedeutung und Zukunft von Social Media für BE

Bedeutung, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven von Social Media für bürgerschaftliches Engagement sind die Themen des Gastbeitrages von Peter Kusterer, Leiter des Bereichs Corporate Citizenship & Corporate Affairs von IBM in Deutschland. Darin unterstreicht er die herausragende Bedeutung der Dimension von Interaktivität bei Social Media. Diese Interaktivität ist für zivilgesellschaftliche Organisationen ebenso sehr Chance wie Herausforderung, denn das Verhältnis von Kommunikation und Interaktivität, von Mitmachen und Austauschen wird dynamisch neu konfiguriert: »Die digitale Transformation von Gesellschaft macht vor Zivilgesellschaft nicht halt. Social Media sind nur die Vorboten.«

Gastbeitrag von Peter Kusterer (PDF, 201 kB)

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Sprengel: Social Media als Herausforderung für BE und BBE

Herausforderungen und Realitäten von Social Media für bürgerschaftliches Engagement, Zivilgesellschaft und das BBE sind das Thema des Gastbeitrages von Dr. Rainer Sprengel, Leiter des Arbeitsbereichs Information und Kommunikation des BBE. Er skizziert Diskurse über das Verhältnis von Social Media und Zivilgesellschaft, um danach die generationellen wie soziokulturellen Dimensionen mit aktuellen Zahlen in den Blick zu nehmen. Am Ende zieht er mit Blick auf reale Bedingungen Folgerungen für das BBE als engagementpolitisches Netzwerk.

Gastbeitrag von Dr. Rainer Sprengel (PDF, 210 kB)

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Dinar: Flüchtlingsfeindlichkeit im Netz bekämpfen

Eine Äußerungsform gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist die Hassrede im Web 2.0. Was PädagogInnen/ LehrerInnen bei der Unterstützung von jungen Menschen tun können, ist Gegenstand des Gastbeitrages von Christina Dinar, Leitung von »no-nazi.net« – für Soziale Netzwerke ohne Nazis der Amadeu Antonio Stiftung. Sie erläutert die Funktionsweise von Gegenrede im Netz und stellt die zentralen Dimensionen dar, die bei einer entsprechenden jugendorientierten Arbeit zu beachten sind.

Gastbeitrag von Christina Dinar (PDF, 181 kB)

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Wagner: Soziale Netzwerke für das digitale Ehrenamt

Soziale Netzwerke für das digitale Ehrenamt und Civic-Tech sind die Themen des Gastbeitrages von Eileen Wagner, Open Knowledge Foundation. Ähnlich der Citizen-Science-Bewegung geht es bei der Idee hinter Civic-Tech darum, Technologie für die BürgerInnen und durch BürgerInnen so weiter zu entwickeln, dass sie helfen kann, den Alltag zu bewältigen und dabei neue Möglichkeiten der Interaktion und Vernetzung bietet. Daher sind auch Kollaboration und Austausch zwischen Civic-Tech-Gruppen essenziell. Mit Beispielen wie »Frag den Staat?« oder »Wo ist Markt?« illustriert sie praktische Ausformungen von Civic Tech und erläutertt zugleich die Bedeutung von Plattformen wie Github.

Gastbeitrag von Eileen Wagner (PDF, 161 kB)