7. März 2017: Caritas „Hand in Hand“ – Patenschaften

Bericht Perle

Nach zwei gescheiterten Patenschaften bin ich etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr erhofft und gedacht einen festen Paten zu finden. Jedoch habe ich im Gespräch mit den anderen aus dem Projekt gemerkt, dass die Unterstützung für die Geflüchteten als Angebot zur Verfügung steht und man ihnen diese nur anbieten kann, es aber in deren Entscheidung liegt, ob sie es annehmen oder nicht. Ich bin immer noch auf der Suche nach einem festen „Patenkind“ oder Mentee und bis dahin bin ich eine Art „Springerin“, die dort hilft, wo es benötigt wird.

Bericht Maria

Zum Projekt: Ich habe in dem Projekt „Hand in Hand“ der Caritas mitgewirkt. Zu Beginn habe ich zusammen mit einer anderen Kommilitonin das Projekt „Frauengruppe“ in Anfrage von geflüchteten Frauen in der Caritas etabliert. Diese löste sich leider recht früh wieder auf. Danach wurde ich von der Leiterin der Caritas mit einer geflüchteten Familie aus Afghanistan vernetzt für Dolmetschertätigkeiten und Behördenbegleitungen. Aber auch dieser Kontakt konnte nicht lange aufrechtgehalten werden. Trotz meiner gescheiterten Patenschaften stehe ich weiterhin der Caritas gerne zur Verfügung und biete ihnen mein Engagement an und werde je nach Bedarf eingesetzt. Durch meine Farsi/Dari-Kenntnisse werde ich bei Übersetzungsarbeiten einspringen.

Zum Seminar: Ich habe viel Wissen und praktische Erfahrung aus dem Seminar mitnehmen können. Das was ich sehr positiv fand über das Seminar, ist die Komposition des Seminars, das vier Bausteine integriert. Somit konnte innerhalb nur eines Semesters viel Wissen, sowohl praktisch als auch theoretisch vermittelt werden, in unterschiedlichen Kontexten wie das Seminar, Vorlesung, Projekte und Exkursionen. Das Seminar hat unter einer angenehmen Atmosphäre viel Raum für Diskussionen und Austausch zu den Projekts Themen offeriert. Das Seminar zusammen mit den anderen Objekten bietet eine konstruktive Plattform, für Studierende wie mich, die vorher nicht wusste, wie man sich professionell für Geflüchteten engagieren könnte. Einen Aspekt, den ich hervorheben muss, ist die Ambiente und das Arbeitsklima. Es herrschte kein Druck, keine Autorität oder Kontrolle. Dies führte zu guten Ergebnissen.

Berichte

Maja, Marie, Fennek, Michaela, Finn, Lena