31. Januar 2017 – Arbeit mit gehörlosen Geflüchteten – Reflexion

Was hat sich seit deiner letzten Präsentation im Seminar entwickelt?

Seit der letzten Präsentation haben wir uns öfter und regelmäßiger getroffen als zuvor. Es ist leider nicht immer so einfach uns zu treffen, weil mein Sprachpartner in Niedersachsen wohnt und es auch relativ schwierig ist in meinem Kalender genug Zeit zu finden. Wenn wir uns treffen, fällt es mir manchmal schwer einschätzen zu können, mit welchen Themen wir uns mehr auseinandersetzen müssen, damit er auch Neues lernt und was vielleicht noch zu anspruchsvoll ist.

Was waren die für dich wichtigsten Erfahrungen, die du gemacht hast?

Zwei Dinge. Zuerst, wie kompliziert es ist, mich auf unsere Treffen vorzubereiten, weil ich – logischerweise – nicht weiß, was mein Sprachpartner schon kann und kennt an Worten und Zusammenhängen und ich dementsprechend nicht weiß, was ich aufbereiten kann.

Außerdem auch wie anstrengend es ist für einen schwerhörigen Menschen sich auf Lautsprache einzustellen, und selbst in sehr ruhigen Räumen nicht alles verstehen zu können und wie sehr ihm selbst das zu schaffen macht.

Wie geht es mit dem Projekt weiter?

Erstmal so, wie es jetzt gerade läuft. Ich plane nicht das Projekt in absehbarer Zeit zu beenden, sondern so lange weiter zu machen, wie mein Sprachpartner es wünscht und ich es einrichten kann.