Grundinformationen Trauma und sensibler Umgang mit traumatisierten Menschen – Lektüreempfehlungen

Dima ZitoLeitfaden für Fachkräfte und Ehrenamtliche

Zito, Dima et.al. (2016). Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen: Ein Leitfaden für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Weinheim Basel: Beltz Juventa.

Broschüre von basis-praevent:
„Ist mein Kind traumatisiert? Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige und Fachkräfte“

Ist-mein-Kind-traumatisiertIn der Arbeit mit Jungen und Männern, die sexuelle Gewalt erfahren haben, ist ein vermehrtes Interesse an dem Thema Trauma zu verzeichnen. In Beratung, Coaching und Fortbildung tauchen immer wieder Fragen nach möglichen Traumatisierungen und wie Bezugspersonen darauf reagieren sollen auf. In dem Ratgeber wird verständlich erklärt, was eine Traumatisierung ist und wie Möglichkeiten der Bearbeitung aussehen können. Eltern und Bezugspersonen bekommen notwendiges Wissen an die Hand.
Autoren: Clemens Fobian und Rainer Ulfers

ZKT-Broschüre:
„Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge“

ZTK_Köln_Broschüre

Die 40-seitige Broschüre unterstützt Lehrerinnen, Lehrer und andere pädagogische Fachkräfte an Schulen bei ihrer Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen.

Das Heft bietet einen Einblick in die Lebenssituation und Probleme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien. Wie reagieren sie auf die Folgen von Flucht und Vertreibung? Wie kann die Schule den Kindern – und ihren Eltern – den Einstieg in eine deutsche Schulklasse erleichtern? Wo liegen kulturell bedingte Fallstricke in der Kommunikation und wie kann man sie umgehen? Das sind nur einige der Themen, die die Autorin Hanne Shah vom Zentrum für Trauma- und Konfliktmanagement (ZKT) in Köln behandelt.

Trauma-Erststabilisierungs-Zentrum.
TEZ für Geflüchtete by Grone netzwerk HH

In Hamburg gibt es Trauma-Ambulanzen, die mit Fachpersonal (Muttersprachler/innen) oder mit Psycholog/innen und Dolmetscher/innen therapeutisch mit Flüchtlingen arbeiten. Beide Ambulanzen sind aktuell so überlaufen, dass es Wartezeiten für die Betroffenen von 9-12 Monaten gibt. (Stand Juni 2016)

In dem Trauma-Erststabilisierungszentrum TEZ arbeiten Pädagog/innen und Psycholog/innen mit entsprechender Zusatzqualifikation (NLP, EMDR, Hypnotherapie, Traumapädagogik). Alle Fachleute sind zertifiziert und in Berufsverbänden. Sie arbeiten mit zertifizierten Dolmetscher/innen aus den Herkunftsländern der Geflüchteten zusammen und bieten bei Bedarf Übersetzungsleistungen in Hocharabisch, Tigrinya, Somali, Dari, Farsi, Französisch und Englisch.

Grone Netzwerk kooperiert bereits seit 2012, im Rahmen der stationären Hilfen zur Erziehung, mit der Trauma Ambulanz des UKE und HAVENO. Die Mitarbeiter/innen bilden sich fort, beraten sich kollegial und werden regelmäßig supervidiert. Die Mitarbeiter/innen des Netzwerks kooperieren bereits mit beiden Trauma-Ambulanzen und werden dort weiterhin Fortbildungen in Anspruch nehmen. Supervision und interkollegiale Fallberatung sind selbstverständlich.

Transferforum „Trauma und junge Geflüchtete

Dokumentation des ersten Transferforums „Trauma und junge Geflüchtete“ im Programm „Willkommen bei Freunden“ inkl. der Präsentationen der Referentinnen und Referenten.

Flüchtlinge_willkommen

Hier finden Sie eine Literaturliste zum Thema „Trauma und junge Geflüchtete“